New Workspace Playbook – Interview mit Dark Horse Innovation

Buchbesprechung New-Workspace-Playbook von Dar Horse Innovation Berlin1) Was ist die große Idee hinter dem ‚New Workspace Playbook?

Jeder von uns merkt, dass sich das Arbeiten schon seit einiger Zeit rapide wandelt. Alles soll vernetzter, agiler, teilweise kollaborativer und im Zuge der digitalen Transformation auch irgendwie innovativer werden. Was dabei meistens außer Acht gelassen wird, ist der Punkt, dass sich im gleichen Atemzug auch die Umgebung, wo wir arbeiten – also in vielen Fällen das klassische Büro – ändern muss. Und das bedeutet nicht, dass jetzt alle ein Bällebad oder Kickertisch brauchen oder das radikal alle Einzelbüros zu Gunsten von Großraumbüros abgerissen werden sollen. Viel mehr gibt es verschiedene Arbeitsmodi, zwischen denen wir tagtäglich wechseln, etwa der konzentrierten Tunnelarbeit, der kollaborativen Teamarbeit oder der spontane soziale Austausch in der Kaffeeküche. Diese Modi kann man mit den richtigen Räumen fördern.

2) Warum ist das wichtig für mich als Leser?

Wir verbringen ein Drittel oder mehr auf unserer Arbeit. Und die meisten Menschen sind nicht so richtig zufrieden mit ihrer Umgebung, in der sie diese viele Zeit verbringen müssen. Mit Hilfe des Playbooks haben sie endlich die Möglichkeit und einen Prozess, um diese Arbeitsumgebungen neu zu gestalten – angepasst auf aktuelle und zukünftige Bedürfnisse und Anforderungen der eigenen Arbeit. Neben diesen „Nutzern“ von Arbeitsumgebungen richtet sich das Buch aber auch an „Bereitsteller“, also jene, die die Verantwortungn für die jeweilige Bürofläche tragen. Dieser Gruppe wollen wir mit unserem Buch einen Weg aufzeigen, aus Nutzersicht besser funktionierende und vor allem akzeptierte Arbeitsumgebungen bereitzustellen. Und das Buch sollten auch Manager lesen, die kritisch hinterfragen, ob es im Unternehmen neue Arbeitsumgebungen geben muss, oder dies bejahen, aber noch nach der richtigen Umsetzung suchen.

3) Was konkret soll ich machen?

Das Buch zur Hand nehmen, wenn das nächste Umbau-/Restrukturierungs-/Neubau-Projekt ansteht und unseren nutzerzentrierten Prozess einfach einmal von vorne bis hinten durchspielen. Alle drei Parteien gemeinsam. Also Nutzer, Bereitsteller und Manager. Die Templates und der Bürobaukasten im Buch helfen dabei. Und soviel Arbeitszeit muss man dafür auch nicht aufwenden. Alles in allem vielleicht zwei, drei Tage. Schlimmstenfalls hat man dann am Ende neue Büroflächen, die sich alle wünschen und die das agile, kollaborative und sinnvolle Arbeiten unterstützen.

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